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Werbeausgaben: SPÖ schaltet Inhalte, ÖVP und FPÖ Obmänner

Montage: Pexels, Screenshot Youtube FPÖ TV, Screenshot oevp.at

Auch wenn der tatsächliche Wahlkampf noch nicht begonnen hat, haben die Parteien bereits im ersten Halbjahr insgesamt 5,6 Millionen Euro für Werbekampagnen ausgegeben. Das ergab eine aktuelle Marktforschung von Focus. Spannende Erkenntnisse: den Großteil davon – satte 2,1 Millionen Euro – gab die ÖVP aus. Und: die SPÖ schaltete Inhalte, Kurz und Strache hingegen ihre eigenen Gesichter.

Heute, Dienstag, ist der designierte Stichtag der Nationalratswahlen am 15. Oktober. Das bedeutet, dass ab heute die Begrenzung der Wahlkampfkosten gilt: Bis zum Wahltag dürfen die Parteien nicht mehr als sieben Millionen Euro ausgeben. Wenn sie es tun, müssen sie Strafe zahlen.

Von den 5,6 Millionen Euro, die bisher für politische Werbekampagnen ausgegeben worden sind, entfallen 2,1 Millionen Euro auf die ÖVP, die am intensivsten rund um den Obmannwechsel im Mai beworben hat. Mehr als die Hälfte gab die ÖVP für Printinserate aus, rund ein Drittel für Plakate, so die Presse. Auf Platz 2 liegt die FPÖ, die im Mai und Juni die Kampagne „Auf HC Strache kann Österreich immer zählen“ mit knapp 1,3 Millionen Euro bewarb. Auf Platz 3 findet sich die SPÖ mit 1,2 Millionen Euro, von denen der Großteil in Online-Werbung ging.

Auffällig ist, dass die SPÖ Inhaltskampagnen auf Sujets mit Menschen setzten – nicht auf das Gesicht des Spitzenkandidaten. Die ÖVP und FPÖ hingegen plakatierten ihre Obmänner. Wie man das interpretiert, sei jedem selbst überlassen…

 

 

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