Politik

Trump ist nicht alleine: Auch FPÖ glaubt nicht an Klimawandel

Montage: pixabay, wikimedia commons

Syrien, Nicaragua und jetzt auch die USA. Es gibt jetzt weltweit drei Staaten, die nicht bei der Bekämpfung des Klimawandels mitmachen. Weil sie sich gerade im Krieg befinden (Syrien), weil sie meinen, die Staatengemeinschaft macht zu wenig gegen den Klimawandel (Nicaragua) oder weil der Präsident meint, der Klimawandel ist eine Erfindung der Chinesen, um die US-amerikanische Wirtschaft zu schädigen (USA unter Donald Trump).

Geht es nach der FPÖ, dann ist Österreich der nächste Staat, der aus dem Kampf gegen die globale Erderwärmung aussteigt. Wie in Politiknews bereits beschrieben, meint ja Strache-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, dass es zwar eine Erderwärmung gibt, dass dies aber nicht menschengemacht ist. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl geht noch einen Schritt weiter:In einer Parlamentarischen Anfrage aus dem Jahr 2013 fragt er:

Wo bleibt die Erderwärmung? Die Winter in Österreich werden augenscheinlich eher länger und strenger als kürzer und milder.“ Folgerichtig fragt Kickl den damaligen Bundeskanzler: „Welche Beweise liegen dem Bundeskanzleramt für die angebliche Erderwärmung vor?“ Und, leicht esoterisch: „Wie beurteilen Sie die vielzitierten Sonnenaktivitäten im Zusammenhang mit dem irdischen Klimageschehen?“

Fazit: Zieht die FPÖ ins Bundeskanzleramt ein, ist Österreich das nächste Land, in dem die Erderwärmung offiziell abgeschafft wird, aber die Temperatur natürlich weiter ansteigt.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Erna Nachtnebel

    2. Juni 2017 um 6:31

    Herr Haimbuchner ist ein ausgewiesener Experte fürs Klima: Er hat an seinem Fenster ein Thermometer.

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