Politik

Tritt Peter Pilz mit eigener Liste an?

Montage: pixabay

„Ob was Neues möglich ist das sehen wir in drei Wochen.“ Mit diesen Worten antwortet der Grüne Abgeordnete Peter Pilz auf die ZiB2-Frage, ob er mit einer eigenen Liste für den Nationalrat kandidieren will. Er habe Tausende Mails erhalten, viele Menschen würden ihm sagen, „wir brauchen eine neue Partei“.

Ein Nein klingt anders. Auch Karl Öllinger, wie Pilz ein grünes Urgestein, gibt sich offen für eine Kandidatur auf einer eigenen Liste mit Pilz. Diese Liste Pilz könnte durchaus erfolgreich sein. Bei der vergangenen Nationalratswahl hat Pilz bei den Vorzugsstimmen den dritten Platz unter den Grünen erreicht. Vor ihm lagen nur Spitzenkandidatin Eva Glawischnig und eben Karl Öllinger.

Für eine eigene Liste reicht übrigens die Unterschrift von nur drei Nationalratsabgeordneten (oder die Unterschrift von 2600 Bürgern). Bis Ende August müsste die Liste bei der Wahlbehörde eingereicht werden. Pilz hat also noch genügend Zeit, Mitstreiter zu finden.

Bleibt die Frage, wem Pilz Stimmen wegnehmen würde. Sicherlich den schwächelnden Grünen, aber merkwürdigerweise auch der Kurz-ÖVP und der FPÖ. Schließlich hat sich der grüne Pilz einen Ruf als harter Erdogan-Kritiker und als „Kontrollorgan“ erarbeitet, der vom Boulevard fleißig befeuert wird.

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