Politik

Strache im Tief – kaum Suchnachfrage nach FPÖ-Chef

Screenshot / Google Trends

Es sieht aus wie das Höhenprofil einer langweiligen Tour de France-Etappe. Das Interesse der Menschen an HC Strache auf Google Trends. Die überwiegende Zeit seit 2012 sucht kaum jemand per Google nach dem FPÖ-Chef. Ausreißer sind lediglich Wahlen.

Rund um die Nationalratswahl 2013 schnellt die Suchrate in die Höhe (FPÖ-Slogan: „Liebe deine Nächsten – für mich sind das unsere Österreicher„), bei der Gemeinderatswahl 2015 (FPÖ-Slogan: „Oktoberrevolution: Wien tauscht Häupl gegen HC Strache„) und beim zweiten Durchgang der Bundespräsidentenwahl im Mai 2016, der später vom Verfassungsgericht aufgehoben worden ist (FPÖ-Slogan: „Deine Heimat braucht dich jetzt – aufstehen für Österreich„). In allen drei Fällen war es das FPÖ-Ziel, Erster zu werden (Strache als Bundeskanzler, Strache als Wiener Bürgermeister und Norbert Hofer als Bundespräsident). Gelungen ist das kein einziges Mal.

Inzwischen stapelt Strache tief. Er will „so stark werden, dass eine Fortsetzung von Rot-Schwarz verhindert wird“.  Das ist eine recht undeutliche Ansage, denn mathematisch funktioniert das nur mit einer absoluten Mehrheit für die FPÖ. Man kann Straches Aussage auch so deuten, dass er will, dass alle andere Parteien – außer SPÖ und ÖVP – stärker werden (FPÖ, Neos, Grüne, Pilz …). Das hat er aber wohl mit dieser Aussage nicht im Sinn.

Zurzeit wird bei Google übrigens wieder wenig nach Strache gesucht. Seine Fans kennen ihn ohnedies und viel Neues kommt nicht vom längst gedienten Berufspolitiker aller Parteivorsitzenden.

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