Politik

Strache glaubt, in Grönland gab es einmal Weinbau

Montage: pixabay, wikimedia commons

Im Morgenjournal am Pfingstsamstag behauptete der FPÖ-Bundesparteiobmann fälschlicherweise, dass „Grönland einmal ein grünes Land, mit Weinanbau“ gewesen wäre. Damit wollte er sein Argument untermauern, dass ein natürlich verursachter Klimawandel durchaus normal wäre. Strache nannte das Beispiel im Zusammenhang mit einem Lob für die neue Klimapolitik Trumps.

Die deutsche Nachrichtensendung „Tagesschau“ beschäftigte sich infolge Straches Aussage zu dem Thema und klärt in seiner „Faktenfinder“-Reihe ausführlichst auf: Grönland sei seit mindestens 100.000 Jahren mit Eis bedeckt:

Denn auch in milderen Perioden sei Grönland nicht eisfrei gewesen. Auch Belege über Weinanbau durch die Wikinger gäbe es nicht, so die Nachrichtensendung der ARD auf Facebook.

Unser Tipp: Beim nächsten Mal doch besser noch einmal nachrecherchieren als blamieren.

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