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Plant Mateschitz Polit-Einstieg mit Kurz und Griss?

Facebook, ERWIN SCHERIAU / APA / PICTUREDESK.COM, Wikimedia Commons, Montage

Dietrich Mateschitz sagt grundsätzlich wenig. Schon gar nichts über Politik. Umso bemerkenswerter, dass er der Kleinen Zeitung ein langes Interview gewährt hat.

Noch bemerkenswerter: Der Red Bull-Chef gibt sich plötzlich politisch interessiert.

Als „Wut“-Didi lobt er US-Präsidenten Trump, schimpft über Brüsseler Politik, Flüchtlingshelfer und Grünen-Politiker. Nur bei Sebastian Kurz wird er sanft wie ein Osterlämmchen:

„Bei Kurz fällt auf, dass er sehr intelligent, couragiert und charismatisch wirkt. Man kann seine Standpunkte weitestgehend teilen.“

Nebenbei informiert Mateschitz – ihm gehört ServusTV – über ein neues Medienprojekt, das er gründen will. Es soll „die Wahrheit“ bringen.

Kenner der Szene munkeln: Mateschitz will in die Politik einsteigen und sein Medienpotenzial stärken. Und sie nennen die Namen der Hypo-Aufklärerin Irmgard Griss und des Außenministers Sebastian Kurz. Der hat ja schon Gespräche mit den Neos über eine gemeinsame Plattform geführt, wie etwa „Die Presse“ berichtet hat. Und Griss tingelt bei ihren „Tischgesprächen“ durch das Land.

Eine gemeinsame Liste unter dem Motto „mit der Beliebtheit von Kurz, der Seriosität von Griss und dem Geld von Mateschitz“ ergibt da schon einigen Sinn.

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