Politik

Neuzugang bei ÖVP: Lopatka rekrutiert homophoben NEOS-Abgeordneten

Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Christian Hofer

Reinhold Lopatka hat wieder zugeschlagen und darf ein neues Mitglied in seiner Liga der außergewöhnlichen Gentleman begrüßen: Christoph Vavrik, bis jetzt NEOS-Abgeordneter, wechselt zurück in den ÖVP-Klub. 

Vavrik sorgte vergangenen Herbst für einen Eklat, weil er in einem Facebook-Posting Adoptionen durch homosexuelle Paare als „abartig“ bezeichnet hatte. Trotz innerparteilicher Kritik konnten ihn die NEOS nicht zum Rücktritt bewegen.

Damit darf Vavrik, der nie direkt gewählt wurde, sein lukratives Nationalratsmandat behalten und weiterhin sein Gehalt als Parlamentarier kassieren.

NEOS-Generalsekretär Nick Donig bezeichnete den Übertritt als „menschliche und politische Enttäuschung“, da eigentlich Vavriks Ausscheiden aus dem Parlament vereinbart wurde.

Dass die ÖVP sich heute als ‚politische Heimat‘ für homophobe Äußerungen sieht, sagt alles über Stil und Einstellung der handelnden Personen.

Für Reinhold Lopatka ist das nicht der erste „Erfolg“ am Transfermarkt. Schon in der Vergangenheit holte er etwa Kathrin Nachbaur und Marcus Franz vom Team Stronach. Letzterer wurde mittlerweile wieder aus der ÖVP rausgeschmissen und sitzt nun als wilder Abgeordneter im Parlament, unter anderem wegen Aussagen wie dieser:

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