Politik

Kurz macht sein Wahlprogramm zum Staatsgeheimnis

GuentherZ/Wikipedia

Wofür steht Sebastian Kurz eigentlich? Das fragen sich derzeit viele Politikbeobachter, seit der Außenminister die Volkspartei übernommen hat.

Doch eine Antwort wird Kurz noch einige Zeit schuldig bleiben. Denn er will sein Wahlprogramm erst im September, also kurz vor der Nationalratswahl, präsentieren.

„Ich habe sehr klare Vorstellungen“, so Kurz gegenüber dem ORF. Dennoch kann die Präsentation des Programms erst im Herbst erfolgen, was Kurz mit „internen Diskussionen“ begründet.

Doch die Wahrheit dürfte etwas anders aussehen. Denn wie der „Kurier“ berichtete, ist das Wahlprogramm von Kurz schon längst fix und fertig. 

Wieso also die Verzögerung? Hier kann man nur spekulieren. Die wohlwollende Vermutung könnte lauten, Kurz will sein Programm erst in der heißen Phase des Wahlkampfs präsentieren, um damit dann den öffentlichen Diskurs in den Medien zu dominieren und so die eigenen Themen vorzugeben.

Die weniger wohlwollende Vermutung: Kurz will jede tiefergehende öffentliche Diskussion über sein Programm – und damit Kritik – vermeiden.

Fest steht nur eins: Für die WählerInnen bleibt die Liste Kurz und wofür sie steht bis zur letzten Minute ein Überraschungsei. 

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