Politik

Identitären-Aktion endet in Vorwurf des Menschenschmuggels

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„Defend Europe“ versteht sich als eine Aktion von Identitären, die NGO-Rettungsaktionen von Bootsflüchtlingen verhindern bzw. letztere zurück nach Afrika bringen möchte. Das dafür gechartete Schiff „C-Star“ wurde nun in Zypern evakuiert und der Kapitän mit der Vorwurf des Menschenhandels verhaftet, so die Berichte einer zypriotischen Nachrichtenagentur laut oe24.at.

Die „C-Star“ war bereits vor einigen Tagen von ägyptischen Behörden am Suezkanal aufgehalten worden. Diese ließen das Schiff schließlich weiter ins Mittelmeer fahren. Jetzt fand die Aktion im Hafen von Famagusta, im Osten Zyperns, ein vorzeitiges Ende.

Der Kurier berichtet zudem, dass dem Schiffsbesitzer vorgeworfen wird im Jahr 2015 Waffen im Wert von zwei Millionen Dollar geschmuggelt zu haben. Höflich ausgedrückt: Dieser Kapitän ist tatsächlich mit allen Wassern gewaschen.

Ergänzung: Wie sich nun herausstellt, handelt es sich bei dem festgenommenen Kapitän um einen ehemaligen Mitarbeiter des FPÖ-Abgeordneten Christian Hörbart. Diese Geschichte verspricht noch sehr spannend zu werden – wir bleiben dran.

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