Politik

FPÖ-Haimbuchner zweifelt menschengemachten Klimawandel an

Screenshot: Klartext/Twitter

Manfred Haimbuchner legte in den letzten Jahren eine steile Politik-Karriere hin. Mit 27 Jahren landete er im Nationalrat und seit 2015 ist der FPÖ-Oberösterreich-Chef Landeshauptmann-Stellvertreter.

Er gilt in seiner Partei als Wirtschaftsexperte und ist auch mit dem neuen Wirtschaftsprogramm der FPÖ betraut. Öffentlich gibt sich Haimbuchner gerne als Pragmatiker, aber sein Image wurde durch Verbindungen mit dem Rechtsextremismus getrübt. So wurde 2011 bekannt, dass er Vorsitzender des einschlägigen Witikobunds ist.

Nun überraschte Haimbuchner erneut: In einem Interview mit Martin Thür offenbarte der FPÖ-Vize, dass er an dem menschengemachten Klimawandel zweifelt. Haimbuchner beruft sich dabei auf den umstrittenen „Klimaskeptiker“ Horst-Joachim Lüdecke.

Lüdecke wurde mit seinem Buch „CO2 und Klimaschutz“, in dem er den menschgemachten Klimawandel leugnet, in gewissen Kreisen ein Star.

Klimawissenschaftler kritisieren ihn für seine Thesen. In dem Artikel „Fakten und Irrtümer“ stellte der Wissenschaftler Urs Neu die Behauptungen von Lüdecke richtig. Auch der Physiker Werner Aeschbach-Hertig wies die Thesen von Lüdecke im Namen des Instituts für Umweltphysik der Universität Heidelberg öffentlich zurück.

Ausschnitt des Interviews:

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gabriele Fass

    11. April 2017 um 15:32

    Und ich zweifle am Verstand des Herrn Haimbuchners. Aber wirklich verstörend ist, dass er, soweit ich weiß, in seiner Funktion für Natur/ Umwelt zuständig ist. Als nächstes wird er behaupten dass die Erde ein Scheibe ist?

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