Politik

„Alles nur Show“: Integrationsbotschafter lehnen sich gegen Kurz auf

GuentherZ - Wikipedia

Im Jahr 2011 initiierte Sebastian Kurz das Projekt „Zusammen:Österreich“. Mehr als 350 Integrationsbotschafter sollten als Positivbeispiel für ein besseres Zusammenleben werben.

Doch jetzt – sechs Jahre später – entpuppt sich das Projekt als Flop. Wie die Plattform „Bum Media“ recherchiert hat, existieren von den „350 Botschaftern“ nur 68. Von diesen wurden 56 kontaktiert. Zwei Drittel von ihnen erheben jetzt Vorwürfe gegen den Integrations- und Außenminister.

Die Sängerin Azra Halilovic meint etwa gegenüber Bum Media: „Ich bin über die derzeitige Integrationspolitik verwundert.“ Eine weitere Befragte, Valid Hanuna, geht noch einen Schritt weiter: „Nach einigen Jahren muss ich es nüchtern betrachten und feststellen, dass für Sebastian Kurz das Ganze nur eine politische Show Bühne ist.“

Viele der Befragten äußern sich auch Kritisch zur Kopftuchdebatte. Nur ein Drittel der Befragten stehe zur Integrationspolitik von Sebastian Kurz.

Die Betreiber von „Zusammen:Österreich“ erklären die geringe Anzahl der Botschafter gegenüber Bum Media so: „Die Website von Zusammen Österreich ist derzeit noch im Aufbau begriffen, weshalb nicht Videos von allen Integrationsbotschafter/innen online zu finden sind. Diese werden nach und nach ergänzt.“

68 Botschafter in sechs Jahren auf der Website veröffentlicht – wenn das in dem Tempo so weitergeht, ist die Webseite im Jahre 2041 komplett.

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