Politik

 Lopatkas Neffen und Nichten: „Wir leben in Todesangst“

Screenshot / APA OTS

„Wir leben seit Jahren in Todesangst vor unserem Vater und sind aufgrund nachgewiesener politischer Interventionen an die Öffentlichkeit gegangen.“

Mit diesen Worten beginnt eine sehr ungewöhnliche Stellungnahme der Familie Lopatka in einer Aussendung vom 8. Juni 2017. Konkret hat diese Aussendung Stephanie Lopatka, Madlen Lopatka, Miriam Lopatka und Josef Lopatka als Absender.

Es sind Kinder eines steirischen Arztes, des Bruders des ÖVP-Klubobmanns Reinhold Lopatka. In der Aussendung heißt es weiter: „Wir haben den Eindruck, dass wir von Behördenwillkür betroffen sind, eben weil der Bruder des Angeklagten Spitzenpolitiker in der Bundesregierung ist.“

Die Kinder des Arztes werfen ihrem Vater unter anderem Todesdrohungen vor. Den Behörden werfen sie Untätigkeit und fehlende Hilfestellung vor. Derzeit wird untersucht, ob der Arzt, der seine Kinder jahrelang gequält haben soll überhaupt zurechnungsfähig ist.

Es gilt für alle Beteiligte die Unschuldsvermutung.

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